5 Gründe, warum es sich lohnt, die Führungskultur im Unternehmen zu ändern/anzupassen:

Die Bedeutung der Führungskultur wird schon seit vielen Jahren von der Organisationsentwicklung als einen wichtigen Erfolgsfaktor für Unternehmen angesehen. In den letzten zwei Jahren beschäftigen sich immer mehr Unternehmen mit ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Führungskultur. Welche Gründe sind hierfür verantwortlich?

Digitalisierung:

Die Digitalisierung schreitet immer mehr voran und findet auch in klein- und mittelständigem Unternehmen Einzug. Dies hat zur Folge, dass sich die Zusammenarbeit in den Teams ändert, Mitarbeiter arbeiten  bei Projekten in Tochterunternehmen mit. Die Arbeitswelt ändert sich durch die Digitalisierung sehr, Arbeitszeiten und Arbeitsort werden immer flexibler, Hierarchien scheinen zu verschwinden. All dies wirkt sich auch auf die Führung aus: Die Mitarbeiter sind nicht ständig vor Ort, die Führungskräfte müssen sich gedanklich von einer Präsenzkultur verabschieden. Gute Mitarbeiter werden nicht mehr daran gemessen wie lange sie im Unternehmen ihre Zeit verbringen, sondern welche Ergebnisse sie erzielt haben. Die Mitarbeiter selbst sind mal Projektmitarbeiter mal Projektleiter, sind also in unterschiedlichen Rollen und in wechselnden Teams unterwegs,…. Wer hier eine klare Werte- und Führungskultur einführt, die auf Vertrauen und Selbstverantwortung beruht passt seine Führungskultur veränderten Arbeits- und Marktbedingungen an und schafft so Zufriedenheit und Mitarbeiterbindung.

Fach- und Führungskräftemangel:

Eine gelebte und wertschätzende Führungskultur schafft ein gutes Betriebsklima, das viele Arbeitnehmer schätzen. Dadurch können Unternehmen ihre Top-Mitarbeiter an sich binden und neue hochqualifizierte Mitarbeiter für Schlüsselpositionen finden. Dies erhöht die Wettbewerbsfähigkeit und Qualität der Arbeitsergebnisse für das Unternehmen und damit auch zu besseren Unternehmensergebnissen.

Wachstum des Unternehmen:

Mit zunehmenden Wachstum braucht ein Unternehmen immer mehr Strukturen und Klarheit über das, was im Unternehmen wichtig ist. Auch eine einheitliche Führungskultur gehört dazu. Die Führungskräfte agieren damit einheitlicher im Unternehmen. Unrschiede werden ausgeglichen. Es wird nicht nur zu Festtagsveranstaltungen und in den Hochglanzbroschüren Einheit gepredigt, sondern es entsteht ein einheitliches Führungsverhalten für alle, so dass sich die Mitarbeiter gerechter und fairer behandelt fühlen.

Demografischer Wandel:

Die nächste Generation, die sogenannte Generation y, drängt immer mehr in den Arbeitsmarkt. Diese Generation hat ein anderes Verständnis von Arbeit: Die Übergänge zwischen Privat- und Berufsleben sind fließend, die Vernetzung untereinander und damit eine höhere Unabhängigkeit vom Arbeitgeber bietet dieser Generation mehr Möglichkeiten und lässt sie kritischer gegenüber Unternehmen und Führungskräften werden. Sie haben andere Werte, wie zum Beispiel, dass Hierarchien eine untergeordnete Rolle spielen und zuletzt braucht es eine Führungskultur, die es ermöglicht, dass Alt und Jung konstruktiv zusammenarbeiten können und gegenseitiges Verständnis aufgebaut wird.

Veraltete Führungskultur im Unternehmen:

Die Märkte und die Gesellschaft haben sich stark geändert. Manche Unternehmen haben jedoch ihre Führungskultur den Veränderungen nicht angepasst. Wertschätzung, mehr Entscheidungsfreiräume für Mitarbeiter, flache Hierarchien, Eigenverantwortung und Eigenständigkeit und Posten und Bonussysteme sind weniger wichtig wie eine interessante Aufgabe, die  Freude macht und herausfordernd ist. All dies sind heute wichtige Werte, die sich auch in der Führungskultur wiederspiegeln sollten, jedoch in vielen Unternehmen noch nicht gelebt werden.


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Letzte Änderung am Donnerstag, 05 April 2018 14:38
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